Jan Ladiges

Gärtner und Dichter

 

Gespensterstünn 

Nachts kiek ik geern mol ut`Finster

und denn seh ik buten Gespinster.

Vör alln so twüschen twölv und een

is de Sternstünn vun düssen Dodenvereen.

Dor ward de Nacht noch griser ans gris

und dörch den Nebel de lies

opstiggt,  stolpert  stoksige Wesen,

de vun anner Lüüd Bloot wöllt genesen,

dor sökt Vampire blanke Hälse

und dortwischen söcht Karl Heinz siene Else,

de wedder bit Sendeschluß an`n Tresen stünn

und anslutend nich no Hus fünn.

Imprägniert dörch Schnaps und Beer,

is keen Vampir mehr achter ehr her.

De spitzt sik nu op Karl Heinz, ehrn Mann,

de uter Treue nu ok noch Moot wiesen kann.

Ans een Werwulf mit een Riesenhenkerbiel op em torennt,

blifft he konsequent

dor stohn, wo he steiht

während de Werwulf stolpernd to Boden geiht

und to Stoff vergeiht.

Karl Heinz kiekt no de Klock -  de is een.

Vun Spuk is wied und breed nix to sehn.

Else und Karl Heinz goht Hand in Hand

Direkt no Hus, dörch de nächste Wand.

Epilog:

Endlich to Hus in den sekeren, eegen Bau,

ward Karl Heinz nu doch noch flau,

weil nämlich övverraschendenfalls

bit siene Else em in den Hals.

Sowiet is also allns unklor

und dat meiste is ok gor nich  wohr. 

 

Jan Ladiges an`n 03.01.2017

 

 

Nülich obends föhr ik mit de S - Bohn no Hamborg.

Wull slammen in`n Nochtspeicher bi Hamburg is Slamburg.

Endlich in`n Bohnhoff Landungsbrücken ankommen,,

verleet ik de Bohn eenigermoten benommen.

,Ik föhl mi twors kulturell bereichert,

Weer obers gliektiedig verdammt erleichtert

 

Jan Ladiges an´n 2.4.2017

 

Kiek mol wedder in.